1. Spirometrie

Mithilfe der Spirometrie wird gemessen, wie viel Luft ein- und ausgeatmet werden kann und wie schnell dies geschehen kann (Atemstoß).

2. Ganzkörperplethysmographie

Die große Lungenfunktion in der „Kammer“. Hiermit können wir neben der geatmeten Menge Luft auch den gesamten Luftgehalt im Brustkorb bestimmen, das totale Lungenvolumen. Zudem lässt sich hiermit der Atemwiderstand ermitteln - als Maß für die Weite der Bronchien. Die Untersuchung findet in einer gläsernen Kammer statt und dauert nur wenige Minuten. Mit Hilfe dieser Untersuchung erhalten wir sehr viel genauere Aussagen über die Ursache einer Atmungsstörung als mit der Spirometrie.

3. Bronchiale Provokation (Hyperreagibilitätstest)


Auch eine unauffällige Lungenfunktion schließt nicht aus, das die Bronchien erkrankt, insbesondere entzündet sind. In diesem Fall sind die Atemwege sehr empfindlich (hyperreagibel), dieses macht man sich beim sog. Provokationstest zunutze. Hierbei wird nach einer Ganzkörperplethysmographie eine Substanz eingeatmet, die leicht atemwegsreizend ist. Anschließend erfolgt eine erneute Lungenfunktionsprüfung , um die Reaktion der Bronchien abzuschätzen. Eine Verkrampfung überempfindlicher Bronchien, meist als Folge einer Entzündung, lässt sich so nachweisen.

4. Blutgasanalyse (BGA) / Pulsoxymetrie


Mit Hilfe der BGA wird der Sauerstoff- und Kohlensäuregehalt im Blut bestimmt. Hierzu wird eine kleine Menge Blut benötigt, welches entweder aus dem Ohrläppchen oder durch eine Blutentnahme am Handgelenk gewonnen wird. Bei der Blutentnahme am Ohrläppchen muss dieses gut durchblutet sein. Daher wird zuvor eine Salbe aufgetragen, die die Durchblutung fördert („heißes Ohr“). Die Pulsoxymetrie ist eine einfache Untersuchung , bei der mit Hilfe eines Clips am Finger oder am Ohrläppchen der Sauerstoffgehalt im Blut abgeschätzt wird.

5. Diffusionsmessung

Hierbei wird festgestellt, wie gut der Sauerstoff aus den Lungenbläschen in das Blut übertreten kann. So können Hinweise auf das Vorliegen einer Störung des Gasaustausches in der Lunge gewonnen werden. Die Untersuchung ist schnell durchführbar und nicht belastend.

6. Atempumpenfunktionsmessung

Hiermit bestimmen wir schnell und einfach die Beanspruchung der sogenannten Atempumpe (Brustkorb mit Muskeln, Zwechfell) in Ruhe sowie deren maximal mögliche Kraft. 

7. NO Messung (Stickstoffmonoxid) in der Ausatemluft

Ein noch neues Verfahren zur Bestimmung einer Entzündung in den Atemwegen. Stickstoffmonoxid (NO) wird von Entzündungszellen in den Bronchien gebildet und stellt daher in der Ausatemluft ein Maß für die Entzündungsaktivität in den Bronchien dar. Über ein modernes technisches Verfahren ist es möglich, NO zu messen. Der Wert hilft uns bei der Fragestellung, ob ein Asthma bronchiale vorliegt und ob es gut behandelt ist. Die Messung ist für den Patienten ganz einfach und ohne jede Belastung. Leider zahlen die gesetzlichen Krankenkassen diese Leistung - noch – nicht. Wir können Ihnen die Untersuchung für 20 Euro anbieten.

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